Mit Authentizität und Klarheit durchstarten

Fitness-Tipps
October 22, 2018

Das eigene Fitness-Studio zum Erfolg führen

Gründungen sind – entgegen dem was viele glauben – keine einfachen Wege zum Erfolg. Kapitalgeber wissen das. Unter den vielen Startups, die alljährlich in den Markt drängen, sind nur eine Handvoll, die letztendlich überlegen, und von diesen nur ganz wenige, denen der große Wurf gelingt. Natürlich lässt sich das nicht über alle Branchen hinweg verallgemeinern. Bei Tech-Startups ist das Risiko sehr hoch – Anleger können hier ihre Investition im Handumdrehen verschwinden sehen. Erfolgreiche Investoren streuen deshalb ihr Kapital auf eine Vielzahl kleiner Unternehmen, in der Hoffnung, den einen Senkrechtstarter zu erwischen.

In der Fitnessbranche steht es nicht ganz so schlecht. Die Nutzung und Nachfrage sind in verhältnismäßig großem Umfang schon vorhanden und noch immer weitgehend konventionell. Das macht Fitness-Projekte auch vorhersehbarer. Ein Startup im Fitnessbereich hat gute Aussichten, wenn die Gründer auf existierenden Modellen aufbauen, um diese zu verbessern. Man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden!

Sofern man sich recht bald mit dem neuen Service oder der neuen Idee an den Markt wagt, wird die Reaktion der Nutzer sehr schnell dazu beitragen, zu validieren, ob es sich um ein lebensfähiges Konzept handelt. Was Gründer lediglich beachten sollten: vor allem in der Startphase braucht es ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. So lässt sich beizeiten erkennen, wenn etwas nicht rund läuft. Gedankliche Vorbereitung für das „was wäre, wenn“ – am besten bevor etwas schief geht – trägt ebenfalls viel dazu bei, erste Stolpersteine erfolgreich zu überwinden.

Augen auf beim Geschäftsmodell!

Egal wie gut Ihnen Ihre eigenen Ideen gefallen – seien Sie ständig dazu bereit, sie anzupassen. Was nützt Ihnen die beste Theorie, wenn die Nutzererfahrung in eine andere Richtung geht? Passen Sie Ihr Geschäftsmodell bei Bedarf so schnell wie möglich an neue Anforderungen an. Beobachten Sie die Reaktion des Marktes, denn das spart Ihnen eine Menge Geld!

Denken Sie über Ihr Unternehmen nach

Ihr Business sollte immer im Mittelpunkt Ihrer Überlegungen stehen. Evaluieren Sie vergangene Erfolge und Fehler, denn das hilft Ihnen, Anregungen für zukünftige Planungen und Verbesserungen zu finden. Der Vorgang ist nie zu Ende, denn ein erfolgreiches Geschäftsmodell ist ein ständiges Qualitätsupdate. Wenn Sie gerade einen großen Erfolg, einen Meilenstein, verbuchen konnten, denken Sie daran: nach der Show ist vor der Show! Die Zukunft Ihres Gyms planen Sie am besten genau jetzt.

Wenn Sie ständig achtsam die Entwicklung Ihres Business im Auge behalten, werden Sie mehr Möglichkeiten und Potenziale wahrnehmen und Risiken früher erkennen. Ihre eigene Wahrnehmung wird durch dieses Verhalten geschärft – Sie lernen mit dem Geschäft. Deshalb sollten Sie sich auch dann, wenn es mal heiß hergeht im Geschäft, die Zeit nehmen, strategische Überlegungen anzustellen.

Meilensteine setzen

Schon bei der Entwicklung Ihres ersten Businessplans haben Sie wahrscheinlich erste Ziele gesetzt – etwa den Punkt, an dem ein bestimmter Umsatz oder eine bestimmte Mitgliederzahl erreicht sind. Auch nach den ersten Meilensteinen sollten Sie über die nächsten Ziele nachdenken. Das hilft Ihnen, zu definieren, wohin die Reise gehen soll mit Ihrem Fitness-Studio. Und es ist auch eine gute Gelegenheit, über Kennzahlen nachzudenken. Die richtigen Kennzahlen helfen Ihnen dabei, Ihren ROI, die Kundenbindungserfolge und die Kundenlebensdauer zu ermitteln.

Glauben Sie an das, was Sie tun. Und lassen Sie sich angemessen bezahlen!

Als Nutzer eines Gym oder auch als bezahlter Mitarbeiter ist Ihnen als Gründer zuvor möglicherweise nicht klar gewesen, welche Kosten die Einnahmen aus dem Geschäft decken müssen. Wenn Sie sich keinen Überblick darüber verschaffen, mit welchen Betriebskosten Sie realistisch rechnen müssen, können Sie schon ganz zu Beginn unliebsame Überraschungen erleben – wenn nämlich die Ausgaben alle Einnahmen auffressen. Egal was die anfängliche Motivation ist – und setzen wir voraus, dass sich gerade kleinere Studios immer mit individuelleren Angeboten abheben wollen – wenn Sie nicht davon leben können, macht es keinen Sinn. Natürlich müssen besonders Kleinanbieter nicht nur eine Nische finden, sondern auf die eine oder andere Weise auch den Preisdruck der Fitness-Discounter unterlaufen. Hier kommt es darauf an, den Produkt-Markt-Fit zu finden, der Ihr Studio nicht nur (über)lebensfähig, sondern auch profitabel macht.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Eines ist für Gründer besonders wichtig, wenn sie sich nicht verzetteln wollen: Der Blick für das Überflüssige. Wer gerade am Anfang steht und noch damit beschäftigt ist, sich einen Kundenstamm aufzubauen, sollte den zuvor festgelegten Planungsschritten für die Kundenakquise folgen und nicht die Zeit in Exkursionen vertun. Jetzt ist (noch) nicht die richtige Zeit, über Geschäftserweiterungen durch Cross-Selling und die Auswahl der geeigneten Produkte nachzudenken. Das kann später und basierend auf den Präferenzen der Mitglieder erfolgen. Die Fitnessbranche ist vielseitig und bietet viele wettbewerbsfähige Möglichkeiten. Es braucht am Anfang zugegebenermaßen harte Arbeit. Damit Ihr Einsatz zum Erfolg führt, sollten Sie über Ihr Geschäftsmodell nachdenken und sicherstellen, dass Sie es schlüssig durchdacht haben und umsetzen können.

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